Donnerstag, 25. August 2016

In 3 Schritten zu einer praktischen und superschicken Sommerfrisur

Die Wettkampffrisur unserer Kunstturnerin löst immer viel Echo aus.


Das "Spinnennetz", wie sie die Mädchen nennen, ist aber gar nicht schwer nachzuarbeiten. Ist aber superpraktisch, eben auch grad im Sommer. Denn damit hat man für mindestens 3 Tage (wer nicht so feine Haare hat wie Töchti sogar länger) Ruhe vor dem Kamm und kann unbeschwert durchs Wasser tauchen, ohne dass einem die Haare in die Augen kommen.

Und wie gesagt, sie superhübsch sieht auch aus.

Da ich schon öfters gefragt wurde, wie das funktioniert, musste das grosse Fröilein mitknipsen, als die Vorbereitungen zum Wettkampf starteten.
Ich habe die Frisur am Abend vorher gemacht. Sie hält eine Nacht ganz sicher ohne gross zu zerzausen.

Damit auch du sie nachfrisieren kannst, habe ich die einzelnen Schritte hier aufgeschrieben.

1.Schritt
Ich frisiere immer mit nassen Haaren, dann "fliegen" die dünnen Härchen nicht so herum.
Zu Beginn müssen die Haare rund um das Gesicht in kleinen Portionen mit einem Gummi zusammengefasst werden.


Es entsteht eine Reihe von einem Ohr zum anderen.



2. Schritt
Nun folgt das Geheimnis der ganzen Frisur.
Du nimmst immer die Hälfte eines "Schübels". Zwei dieser Strähnen nimmst du zusammen, fasst danach noch eine Haarsträhne in der Mitte der dahinterliegenden, offenen Haare. Diese Strähne sollte in etwa so gross sein, wie die am Anfang in Reihe 1. Alles wiederum mit einem Gummi hintendran zusammennehmen.
(Meine Güte ist das schwer in Worte zu schreiben! Ich hoffe, du verstehst, was ich meine, grins.)



Seitlich über den Ohren gibt es nur "halbe Päckli".






3. Schritt
Es folgt Reihe drei nach dem genau gleichen Prinzip.
Nun können nach Belieben weitere Reihen gekämmt werden.


Wir lassens meistens bei drei Reihen bleiben und sie fasst die restlichen Haare einfach so zusammen. Mit diesen drei Reihen hat sie keine Haare im Gesicht, die sie stören könnten.
Natürlich sieht es auch witzig aus, wenn der ganze Kopf voller "Spinnennetz" ist.
Ich habe schon bei Mädchen gesehen, dass von "unten her", also vom Nacken her, ebenfalls einige Reihen so verflochten wurden und die offenen Haare einfach in einem Pferdeschwanz zusammengefasst wurden.





Ich möchte es nicht unterlassen und erwähnen, dass grad bei Sonnenschein auch die Kopfhaut mit Sonnencrème geschützt werden muss. Die Stellen, wo also die Haare normalerweise die Kopfhaut bedeckt und die nun frei liegen, müssen unbedingt mit einer Crème mit hohem Sonnenschutzfaktor eingestrichen werden.



Alles in allem keine Hexerei! Ausser man würde diese Frisur an Halloween mit einer Fake-Spinne ergänzen, hihihi...


Simone



Montag, 22. August 2016

Das andere Kind

Letzte Woche habe ich dir erzählt, dass ich mir einige Bücher angeschafft habe.
Eines dieser Bücher ist von Charlotte Link und zwar
"Das vergessene Kind".




Hier habe ich dir erzählt, wie tief beeindruckt mich das Buch über ihre Schwester hat. Während dieser grossen seelischen Belastung hat Charlotte Link weitere Bestseller geschrieben. Ich wollte nun wissen, ob man so einschneidende Lebensumstände auch in ihrem Buch wiederfindet.

Erst mal den Klappentext:

Das andere Kind
Charlotte Link

Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart ...

In der nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln - dann geschieht ein ähnlicher Mord. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist nicht erkennbar. Und so klammert sich die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis in der Familie des zweiten Opfers. Lange ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Und fast zu lange dauert es, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat ...





Es ist wiederum ein klassisches Charlotte-Link-Buch mit vielen, ganz genau beschriebenen Charakteren geworden. Als Leser lässt man sich auf eine falsche Fährte ziehen. Geschickt löst die Autorin dann auf den letzten Seiten das Rätsel auf und die Geschichte erweist sich als ganz anders, als man es vermutet hätte.
Wie bei den schon gelesenen Büchern (zum Beispiel hier) wird der Täter als besonders berechnend und kaltblütig gezeichnet, wirr und so verrückt, dass man es sich fast nicht vorstellen kann.
Die Geschichte bleibt immer sehr spannend und fesselnd. Charlotte Link versteht ihr Handwerk bestens und hat ihre Beruf-ung wirklich gefunden!



Und um auf meinen "Gwunder" (Neugierde) vom Anfang zurück zu kommen. Nein, ich habe nicht das Geringste an Einflüssen aus ihrem eignen Leben bemerkt. "Das andere Kind" ist ein spannendes und prima zu lesendes Link-Werk.



Simone

verlinkt: Buch und mehr


Donnerstag, 18. August 2016

Modizimmer - Wechsle deine Wanddeko nach Lust und Laune

Im Modizimmer (Mädchenzimmer) wurde renoviert. Doch nicht nur davon will ich dir erzählen, sondern ich zeige dir eine bubieinfache (sehr einfache) Idee, wie deine Wanddeko immer wieder anders aussehen kann.

Genau genommen haben wir das Zimmer unserer Grossen neu streichen lassen und sie hat ummöbliert. Einen riesengrossen Tisch als Pult hat sie sich gewünscht. In L-Form, damit er neben dem Arbeiten am Laptop und für die Schule auch genügend Platz bietet, um kreativ zu wirken (Jaaaa, sie ist meine Tochter, grins. Und dass sie so gerne selber Hand anlegt, freut mich ungemein).

Ein intensives Hellblau, passt super in ein Zimmer für Jugendliche


Eine Wand farbig sollte es werden. Hellblau. Mit grau.

Nun ists eine ganze Ecke geworden, die zu 2/3 in hellblau erstrahlt. Damit der Kontrast zum Rest der Wand nicht zu hart wird, wurde dieser in einem feinen hellgrau gestrichen. Das war ein prima Entscheid.

Mädchen Blingbling darf nicht fehlen

Schau dir diese tollen, fein verzierten Rahmen für die Lichtschalter an. Mutti ist auch hin und weg...


Nun kommt das versprochene DIY ins Spiel.
Bereits in ihrem Kinderzimmer hat sich das Fröilein einen Keilrahmen angemalt und immer wieder neu verziert.

Mamas Lieblingsmaschineli, der Plotter, wurde angeworfen und damit tolle Motive aus verschieden farbigen Folien geschnitten.


Das Bekleben mit verschiedenen Tapes gab dem Ganzen etwas Pfiff.


Klaro, musste das Bild in der neuen Einrichtung mit einberechnet werden. Nur mattgrün konnte es definitiv nicht mehr bleiben. So hat sie es kurzerhand wieder in ein weisses Kleid gesteckt. Da nun eben oben beschriebene Wand schön farbig ist, hebt sich das Bild bestens hervor.


Und auch die Technik des Verzierens wurde gewechselt. Aus Papierstohhalmen hat sie Fuchsköpfe geklebt und diese am Keilrahmen befestigt.

Was sie wohl als Nächstes inspirieren wird?

Du siehst, wirklich eine kinderleichte Art, Abwechslung an deine Wand zu bekommen.


Simone

Montag, 15. August 2016

Tierisch viel Spass unterwex

In unseren Ferien habe ich mir wieder mal einige Bücher gänggelet (gekauft, obwohl es eigentlich "nicht nötig wäre").
Eines davon möchte ich dir heute zeigen.

"Was macht das Blättertier denn hier"
von Eva Häberle und Thomas Gsella


Dieses Büchlein ist nicht nur wunderbar, schön, lustig und bezaubernd anzuschauen und das auch grad hundert Mal nach einander, sondern animiert sofort, es dem Autorenteam gleich zu tun.


Aus diesem Grund kam das Werk auch mit auf unsere Wanderung in den Bergen.
Vorneweg, bei diesen Voraussetzungen muss mit mindestens der anderthalbfachen Wanderzeit gerechnet werden. Denn dieser Spass überträgt sich von den Kindern unverzüglich auf die Erwachsenen. Man spaziert dann mit einem anderen Blick durch die Landschaft und sieht überall Tierformen.
Und nicht vergessen, unbedingt genügend Tragtaschen mitnehmen! In unserem Fall mussten schlussendlich noch die "Robbidog"-Säckli herhalten, weil wir zu wenig vorgesorgt hatten...


Angefangen haben wir ganz einfach mit den Fischen und den Schmetterlingen. Diese sind sozusagen die Einstiegsmodelle. Oder das Aufwärmen.



Danach wurden einzelne Tiere aus dem Buch nachgelegt.


Um dann die Technik zu verfeinern und eigene Tiere nach zu bilden.


Die Mädels bevorzugten zum Schluss ein weisses Papier als Hintergrund, da man so die einzelnen, zum Teil sehr filigranen Teile, am besten erkennen konnte.
Aber auch dieses Kriterium lässt viel Spielraum offen.


Zuhause schafften es einige Tiere noch auf Bilder für die "Ewigkeit". Einige Blätter haben wir direkt auf Papier geleimt. Dabei muss ich aber klar erwähnen, dass mit der Zeit die Farben verbleichen oder ändern und das Bild natürlich nicht so schön flach bleibt, denn sobald die Blätter austrocknen, beginnen sie sich zusammen zu ziehen, was dann das Papier in Falten wirft...



Eine Schwierigkeit hier war dann, diese gelegten Gesellen bei prallem Sonnenschein noch einigermassen passabel zu fotografieren. Da es sich um Naturkunst handelt, sind die gelegten Werke vergänglich.


Tiere nachlegen, abändern, neu erfinden FÄGT (macht sehr Spass) !

Und zum Schluss ganz kurz. Merci für eure liebe Kommentare zu meinem Köfferli. Das E-Book gewonnen hat



Herzlichen Glückwunsch!
Simone

verlinkt: Buch und mehr...

Montag, 8. August 2016

Meine Premiere & mein Resultat (und eine Verlosung)

Als Frau Scheiner aufrief und Probenäherinnen für ihr neustes E-Book suchte, habe ich mich gemeldet.
Bislang habe ich nur diesen Vorgang vielerorts mit grossem Interesse gelesen und immer wieder über die vielfältigen Ergebnisse gestaunt.

Da mir ihr Projekt, ein Kinderkoffer, gefiel, die Zeit ebenfalls grad passte, meldete ich mich.
Es hat mich sehr gefreut, durfte ich mit meiner Eingabe, den Kinderkoffer als "Kunstturnkoffer" auszustatten, meine Meinung dazu abgeben.




Herausfordernd war für mich, dass ich mit einzelnen Materialien noch nie gearbeitet habe und sie demnach auch nicht vorher gekannt habe. Doch in der Anleitung war alles so genau und klar beschrieben, dass ich mit den Einlagen bestens klar kam.

Ausserdem war ich gespannt, wie standfest der kleine Koffer werden würde.


Es hat grossen Spass gemacht, das Projekt umzusetzen. Das Köfferli ist wirklich praktisch und erfüllt meine Vorstellungen.

Das Köfferli von Anita ist eigentlich ein Kinderkoffer, in dem die Kids ihre Sachensächelchen mit in die Ferien nehmen können oder der als Aufbewahrungsort genutzt werden kann.

Das Innenleben von meinem Koffer habe ich den Bedürfnissen der kleinen Kunstturnerin im Hause Rösi angepasst. So sind im Deckel verschiedene Fächer für Trinkflasche, Turnschlärpli etc. entstanden und auch die diversen Haarbänder werden mit einem Band gut festgehalten.
Im Boden nähte ich eine Tasche für die CD der Bodenmusik sowie ein langes Schlüsselband ein, an dem sie den Spindschlüssel sicher versorgen kann.

Das Nähen ist prima gegangen, einzig das Schrägband zum Schluss erfordert, wie es Anita so schön umschreibt, Zeit und Gleichmut beim Nähen.
Ich habe die letzte Naht sogar von Hand angenäht, weil ich weiss, dass ich mit dem Schrägband etwas auf Kriegsfuss stehe.

Alles in allem ein tolles Projekt, kurzweilig zum Umsetzten und das Endergebnis macht Freude.



Als Zückerli zum Schluss darf ich hier ein E-Book vom Kinder-Reisekoffer verlosen!
Merci viel Mal, liebe Anita.
Mitmachen dürfen alle, die Lust dazu haben.
Bitte schreibt dafür einen Kommentar unter diesen Post bis zum 14. August 2016.


Bild frauscheiner
Das E-Book kannst du hier kaufen



Simone

verlinkt: frau scheiner